Mascha zusammengekuschelt zentriert bearbeitet und skaliertMascha darf als Rentnerin so viel schlafen, wie sie magJa, du hast richtig gelesen. Denn Alter ist nichts Schlechtes, sondern gehört zum Leben dazu. 

Jede Lebensphase hat ihre Vor- und Nachteile. Das Alter ist die Lebensphase, die am häufigsten unterschätzt wird. 

Zum Thema "Alter" fallen den meisten nur Stichworte wie diese ein: Arthrosen, Demenz, Appetitverlust, Schmerzen...

Wir Katzen im Senioren-Club wissen aber: Auch das Alter hat auch viele Vorzüge, die dabei oft vergessen werden!

Deswegen haben wir einige Katzen im goldenen Alter gefragt, was für Vorteile das Leben im Alter mit sich bringt. Hier kommen ihr ihre inspirierenden Antworten.

Hinweis, falls du noch jünger bist und dich durch Zufall auf diese Seiten verirrt hast: Werd nicht neidisch, sondern freu dich darauf, auch im Alter einiges genießen zu können!

 

Berti, 12 Jahre alt, aus Neuhausen

Das Verschlucken von nicht verdaulichen Fremdkörpern passiert jungen Katzen zum Beispiel weit häufiger. Meiner jungen Mitbewohner-Katze ist das letztens passiert. Sie hatte eine Eichel verschluckt und musste den Bacuh aufgeschnitten bekommen, um sie wieder herauszuholen. Und anschließend musste sie über eine Woche einen Body tragen, bis die Wunde wieder verheilt war. Wir Älteren sind besonnener - um nicht zu sagen  klüger. Und wir können die Dinge in unserer Umgebung besser einschätzen. Wir wissen besser, was essbar ist und was nicht. 

 

Nico, 14 Jahre alt, aus Schramberg

Wir sind in der Regel cooler und können auch mal ganz entspannt ausschlafen oder die Kuschel-Einheiten mit unseren Menschen genüsslich ausdehnen. Die jungen sind oft viel zu ungeduldig und zappelig dafür. Ich weiß, dass ich früher auch kaum ein paar -minuten still liegen konnte. Mein einziger Wunsch war es, schnell rauszugehen und Abenteuer zu erleben. Heute kann ich ein Wellness-Kraul-Erlebnis stundenlang ausdehnen. Himmlisch!!!

 

Mieze, 14 Jahre alt, aus Nürnberg

Auch ich habe eine kleine Adoptivschwester bekommen. Aber das kleine Kätzchen bringt alles durcheinander. Sie ist viel zu ungestüm und chaotisch. Ständig will sie etwas anderes: raus, rein, essen, spielen, jagen, einen anderen Schlafplatz... Die Menschen verstehen sie dann nicht gleich und am Ende sind alle unzufrieden. Ich weiß inzwischen sehr gut, was ich will. Das erspart mir und meinen Menschen jede Menge Stress. 

 

Bille, 16 Jahre alt, aus Bayreuth

Ich lebe schon lange mit meinem Menschen zusammen und weiß, wie ich mit ihm kommunizieren kann. Wir haben über die Jahre so etwas wie eine eigene, persönliche Sprache entwickelt und können uns entspannt unterhalten. Man könnte sagen, wir verstehen uns blind.

 

Pamuk, 15 Jahre alt, aus Coburg

Früher war ich sehr schreckhaft. nzwischen habe ich Erfahrung mit der Welt und erschrecke nicht mehr unnötig. Dafür weiß ich aber, die Anzeichen zu deuten, wenn sich wirklich etwas ankündigt, das ch nciht will. Das können bei Gewitter feinste Luftveränderungen sein. Das kann aber auch das komische Verhalten meines Menschen sein, bevor er selbst in den Urlaub oder mich zum Tierarzt fahren will.

 

Pixie, 12 Jahre alt, aus Nussberg

Ich bin heute eine listenreiche Kämpferin. Klar, mit 7 war ich sowohl kampferprobt als auch auf dem Höhepunkt meiner körperlichen Fitness. Aber inzwischen bin ich mit meiner Erfahrung besser darin, die Situation auch schon vorher richtig einzuschätzen.

 

Pelle, 13 Jahre alt, aus Nierstein

Ich setze heute nicht mehr so schnell an. Ich bin zierlicher und wirke zarter. Für meinen Menschen ist das ein Anlass, um mir mit Hingabe immer besseres und schmackhafteres Essen zu servieren. Lecker!

 

Kira, 14 Jahre alt, aus Hamburg

Früher gab es immer wieder Krach mit meinem Menschen, weil ich seine Sachen kaputt gemacht habe. Manches habe ich angenagt, anderes zerkratzt. Ständig war er sauer auf mich. Und ich wusste nicht, woran es lag, weil ich ja nicht absichtlich etwas zerstört hatte, sondern nur kratzen und knabbern wollte. Inzwischen kaue ich auf nichts mehr herum und habe auch kein Bedürfnis mehr, sein Sofa zu zerkratzen. Seitdem ist Ruhe eingekehrt.