Baby Luis erster Jagderfolg bearbeitet und skaliertBaby-Luis' erster Maus-KontaktKleinere Tiere, mit denen wir zu tun haben, sind von Natur aus meist Beutetiere. Draußen sind es Mäuse, manchmal Ratten, Kaninchen, Vögel. Im Haus können wir Kaninchen, Meerschweinchen und kleineren Tieren wie Hamstern und Mäusen oder Vögeln.

Draußen...

...sind wir meistens frei in unseren Entscheidungen. Nur Tiere hinter Gittern bringen mächtig Ärger, wenn wir ihnen etwas tun. Kaninchen und Meerschweinchen werden manchmal von Menschen draußen in einem Käfig gehalten. Auf diese Tiere legen sie viel Wert. Wenn du draußen Tieren im Käfig begegnest, solltest du dich also lieber von ihnen fern halten.

Schwierig ist es auch mit Vögeln. Auf sie gibt niemand so recht Acht, aber sie gehen uns langsam aus. Die Menschen zerstören ihre Lebensräume. Wir Katzen bejagen sie seit vielen Jahrzehnten. Und wir sind verdammt gut! Wir sind fit und auch im Winter voll konzentrationsfähig. Aber gerade im Winter sind die Kleinen ausgehungert und deswegen unvorsichtig und langsam. So sind es über die Jahre immer weniger geworden. Und wenn wir nicht aufpassen, haben wir bald keine mehr, die wir beobachten, belauern und auch mal aufscheuchen können. 

 

Im Haus...

...können wir auch mal mit kleineren Tieren zusammentreffen. Manche Menschen halten sie sich als Haustiere. Sie stecken sie in Käfige und lassen sie macnhmal auch in der Wohnung herumlaufen oder herumfliegen. Diese Tiere sind tabu. Kleine Tiere, die von sich aus in die Wohnung oder ins Haus kommen, fallen nicht unter dieses Tabu. Einige von uns haben keinen Jagdinstinkt, dann ist das kein Problem.

Vielleicht fällt es dir aber auch schwer, die kleinen, zappeligen Flitzer zu ignorieren und sie nicht zu schnappen. Anstarren ist dabei keine gute Taktik. Es stresst die Kleinen und vergrößert noch  deine Lust, sie zu jagen. Das solltest du unbedingt bleiben lassen, notfalls lass dich von deinem Menschen davon abhalten.

Schließlich hilft nur Selbstbeherrschungs-Training. Dafür trainierst du, deinen üblichen Tagesbeschäftigungen in Gegenwart der kleinen Tiere nachzugehen. Fang mit Beschäftigungen an, die dir besonders wichtig sind: Essen, Putzen, mit Spielzeug spielen...

Dein Mensch kann dich dabei unterstützen. Er kann dir die leckersten Snacks neben dem Käfig der Kleinen füttern, dir ein wenig Lecker-Paste auf die Pfoten schmieren, damit du dich neben ihnen putzt, oder mit deinem Lieblingsspielzeug mit dir spielen. Am Anfang könnt ihr viel Abstand halten und immer nur kurz üben. Später könnt ihr länger und näher trainieren. Zwischen den Trainings solltet ihr euch nicht in Sichtweite befinden, so kommst du noch schneller ans Ziel.

Hinweis: Auch nach langem Training kann es Tage geben, an denen du nochmal Lust hast, einen der Kleinen zu jagen. An diesen Tagen solltet ihr nicht allein in einem Raum bleiben.