Lilly chillt drauen im Schatten auf der Mauer bearbeitet und skaliertLilly liebt es, die Nachbarschaft zu beobachtenDein Verhalten vor der eigenen Haustür ist das Aushängeschild für deinen Charakter.

Hier kannst du dich so zeigen, wie du in der Nachbarschaft angesehen werden möchtest: schüchtern, unnahbar, gefährlich, kontaktfreudig, sprunghaft, neugierig, hungrig, kuschelbedürftig...

Damit präsentierst du dich aber nicht nur. Du beeinflusst auch, wie deine Nachbarn dich behandeln.

Nachbar-Katzen...

  • ... jagen dich, wenn du keinen sicheren Zufluchtsort hast, oder zu draufgängerisch bist.
    • Also: Erkunde deine Gegend - am besten zuerst vom Fenster aus. Und geh am besten raus, wenn du gerade keinen Stress, Hunger, Durst oder Schmerzen hast
  • ... flüchten vor dir, wenn du jeden vermöbelst. Allerdings wirst du früher oder später auch einstecken müssen. Außerdem werden dich nicht nur die Katzen in deiner Umgebung hassen, sondern auch deren Menschen. 
    • Also: Finde besser ein gesundes Mittelmaß zwischen Durchsetzungsvermögen und Aggressivität. Denn wenn du mal in einer misslichen Lage bist, wird man dir lieber helfen, wenn du dich vorher nicht ganz unbeliebt gemacht hast. Sonst landest du möglicherweise mal in einer Klemme, aus der dir keiner hilft. Wenn du dich so gar nicht beherrschen kannst, kannst du nur hoffen, dass deine Nachbarn nett genug sind und dein Mensch in der Nachbarschaft beliebt genug ist, dass man dir hilft. 
  • ... gehen dir höflich aus dem Weg, wenn du dich nicht weiter um sie kümmerst, entspannt bist und die anderen gut sozialisiert sind.
    • Also: Wenn du gerade keinen Kontakt wüschst: einfach cool bleiben. Dann hast du die besten Chancen, nicht genervt zu werden.
  • suchen sich Ruheplätze in deiner Nähe, wenn du einfach interessant bist. Dann bekommst du weder Haue noch echte Konkurrenz. Denn Vorreiter kann nur einer sein.
    • Also: Sei kreativ, fördere gemeinsam mit deinem Menschen deine Sinne und deine Kreativität. Beides wird dir auch bei anderen Gelegenheiten weiterhelfen.

Nachbar-Hunde...

  • ... jagen dich möglicherweise, wenn du vor ihnen wegläufst. Aber sie können nicht besonders gut springen.
    • Also: Besser ist es, wenn du dich vor ihnen in Sicherheit bringst, indem du in eine für sie unerreichbare Höhe springst, oder dich langsam, am besten Rückwärts entfernst. Dafür musst du nervenstark sein. Am besten kannst du nervenstark werden, wenn du in entspannter Umgebung viele neue Eindrücke und Erfahrung sammelst. Im jungen Alter klappt das am besten. Aber auch später kann dir das noch helfen.
  • ... nehmen sich vor dir in Acht, wenn du dich ihnen entgegenstellst - zumindest die meisten.
    • Also: Mach ruhig ein wenig Show und gib vor, ein gefährlicher Tiger zu sein. Auch, wenn dir dein Katzen-Ar*** dabei auf Grundeis geht. Das kannst du übrigens ab und zu bei weniger gefährlichen Menschen üben.
  • ... gehen einfach vorbei, wenn sie gut mit Katzen sozialisiert sind.
    • Also: Check die Hunde, die dir begegnen. Es gibt auch wirklich nette Typen! Am Anfang solltest du aber einen Sicherheitsabstand halten.

Nachbar-Menschen:

  • ... freuen sich, dich zu sehen, wenn sie dich schön finden.
    • Also: Zeig dich! Lass dich bewundern. Du bist wunderschön!
  • ... bleiben stehen, um dich zu kraulen, selbst wenn sie in Eile sind, wenn sie dich mögen.
    • Also: Such dir die angenehmsten aus und suche sie auf, wann immer du magst. Menschen sind in der Hinsicht meist einfach: Wenn sie merken, dass du sie gern hast, haben sie dich auch gern!
  • ... sind sehr empfindlich und können gefährlich werden, wenn sie nicht mögen, was du machst. Du kannst dich auf vielfältige Art bei Menschen unbeliebt machen. Zum Beispiel, wenn du ihre Katzen jagst, wenn du dein Geschäft in der Sandkiste ihrer Kinder machst, wenn du nachts dauerhaft schreist, wenn du Vögel in ihren Vogelhäuschen jagst...
    • Also: Versuch, ihnen nicht allzu sehr auf die Füße zu treten. Wenn du dich gar nicht beherrschen kannst, musst du darauf hoffen, dass dein Mensch sich für dich beliebt macht.
  • ... füttern dich, wenn sie dich mögen.
    • Also: Versuche, psychologisch geschickt vorzugehen. Sei lieb, streich ihnen um die Beine und sing ihnen manchmal etwas vor. Bei welchem Nachbarn was am besten zieht, muss du selbst herausfinden.