Chewbacca springt ber StangenChewbacca hat inzwischen schon Profi-HindernisseAFC ist ganz anders als Agility für Hunde! Es geht nicht darum, für unseren Menschen stumpf durch einen Parcours zu brettern. 

Statt dessen zeigen wir an jedem einzelnen Hindernis, was wir können: Wir demonstrieren Charakter, Selbstständigkeit, Intelligenz, Eleganz, eigenen Stil, Individualität, Körperbeherrschung, Talent, Gleichgewichtssinn und unser ganzes Selbstbewusstsein! Vorteile von AFC:

AFC ist super abwechslungsreich! Es fördert deine Muskeln, Koordination und Konzentration. Außerdem ist es die perfekte Sportart, um die Verbindung zu deinem Menschen zu stärken.

Dafür ist AFC ist besonders dann geeignet, wenn dir dein Mensch noch Angst macht oder wenn du ihn noch nicht wirklich in dein Herz geschlossen hast. Die gemeinsamen Absprachen und Ziele können euch zu einem echten Team zusammenschweißen.

Und nach einer Weile wird dein Mensch an deiner Reaktion auf die Hindernisse auch deine aktuelle Stimmung ablesen können. Das unterstützt die Kommunikation zusätzlich!

 

Grundregeln für die Herangehensweise an Hindernisse:

  1. Zeige an jedem Hindernis deinen Charakter
  2. Zeige an jedem Hindernis deine Fähigkeiten
  3. Zeige an jedem Hindernis deine Stimmung

Und ganz wichtig:

Lass dich zu nichts nötigen. Als Katzen musst du dir weder die Zeit noch die Geschwindigkeit vorschreiben lassen, mit der du die Hindernissse in deinem Leben meisterst. Zeig ruhig, was du willst und was nicht!

 

Vorschläge für Hindernisse:

  1. Tunnel
    1. Hiefür eignen sich Rascheltunnel für Katzen, Agility-Tunnel für kleine Hunde, Handtücher, die zu einer Röhre vernäht und mit einem Draht aufgespannt sind...
  2. Podest
    1. Podeste können aus Schuhkartons, Getränkekästen, Hockern oder Stühlen gebaut werden. Am besten legt dein Mensch eine Wolldecke darüber. Dann ist die Oberfläche nicht rutschig und das Hindernis wirkt stabiler.
  3. Pendel-Tip
    1. Um dieses Hindernis zu meistern, musst du ein Pendel anstupsen, so dass es sich bewegt. Dafür befestigt dein Mensch ein kleines Spielzeug an einer Schnur. Das H-indernis kann auch über einem Podest angebracht werden, wenn dieses groß genug ist.
  4. Wippe
    1. Für die Wippe legt ihr ein Brett quer über eine Stange (zum Beispiel einen Besenstiel) oder ene Flasche (das ist schwerer!). Dein Mensch sollte dich so langsam über das Brett führen, dass du es langsam kippen lassen kannst, wenn du die Mitte überschreitest. Das kann ganz schön schwer sein. Die Versuchung, einfach elegant über das Brett zu springen.
  5. Slalom
    1. Das Erlernen des Slaloms ist nicht einfach. Dein Mensch sollte dich zunächst sehr langsam Stück für Stück um die Slalom-Stangen führen. Und den Slalom nie so lang machen, dass er dich langweilt! Als Slalom-Stangen könnt ihr Flaschen verwenden (am besten volle aus Plastik, da sie stabil sind und beim Umfallen keine Scherben machen). Wenn ihr Körperkontakt mögt, kannst du auch um die Beine deines Menschen Slalom laufen, während er sich langsam vorwärts bewegt.
  6. Jump
    1. Stangen, Besenstiele, liegende Flaschen - Jump-Hindernisse sind einfach nur dazu da, dass du darüber springst. Selbstverständlich mit deiner vollständigen Eleganz!

 

Königsdisziplin:

Wenn du und dein Mensch so richtig hoch hinaus wollt, könnt ihr Signale ausmachen, mit denen dein Mensch dir einen Vorschlag machen kann, welches Hindernis du als nächstes angehen kannst. Das kann ein Wort sein ("Tunnel", Röhre", "Hopp",...). Es kann aber auch ein Wort, ein Pfiff oder eine Geste sein. Schaut, was für euch am besten ist.