Chewbacca am BaumChewbacca bevorzugt Outdoor-SportDu kletterst und springst gerne? Hier kommt genau deine Sportart: Up, Down, Up - Klettern für Fortgeschrittene und Kunstturner!

Up, Down, Up ist eine ähnlich wie die Menschensportart Parcours. Es ist eine Mischung aus Bouldern, Klettern, Jumping und - für die ganz Wilden: Canyoning

 

Diese Sportart erfordert einen guten, menschlichen Trainer, der Spaß daran hat, mit Fantasie und Engagement immer neue Parcours-Strecken zusammenzustellen.

Das Schöne an Up, Down, Up ist, dass es für Indoor- und Outdor-Training geeignet ist. Und nebenbei ist es ein tolles Training für den ganzen Körper und zusätzlich für deine Intelligenz.

 

Das Ziel: Ganz oben ankommen und - was noch schwieriger sein kann: wieder runterkommen! Und das auf einem gut vorbereiteten Parcours.

Die Bedingung: Keine Challenge auslassen!

 

So funktioniert's:

Voraussetzung sind ein paar Wegpunkte, zwischen denen du dich bewegst. Diese Wegpunkte können Stühle, Tische, Waschbecken, Regale, Spielplatz-Gerüste, Baumstümpfe und alle anderen Plattformen sein. Den Weg zu einer Plattform bezeichnen wir als Challenge, weil es immer eine kleine Herausforderung ist, die nächste Plattform zu erreichen.

Ein Parcours kann aus einer oder mehreren Challenges bestehen. Meistens sind eine bis drei Challenges genug. Wenn du besonders eifrig bist, kann es aber ausnahmsweise auch mal etwas mehr sein. Wichtig ist, dass in deinen Parcours Challenges vorkommen, die dich nach oben und nach unten führen. Challenges, die dich auf derselben Ebene weiterführen, sind aber auch erlaubt.

Als Anreiz, dass du auf die nächste Plattform kommst, kann ein Leckerchen oder ein Spielzeug dienen. Aber mach es deinen Menschen nicht zu leicht. Lass sie ruhig auch mal ein wenig betteln, dass du eine Challenge nimmst.

 

Damit ihr gleich loslegen könnt, haben wir hier ein paar Beispiele für mögliche Challenges:

UpDownUpMoves

Climbs

Für Climbs eignen sich alle Flächen, die deinen Pfoten und Krallen ein wenig Grip bieten. Sie werden entweder zwischen zwei Wegpunkte gelegt oder gespannt. In jedem Fall müssen sie gut befestigt sein, damit du dich nicht verletzt.

  • Ein dicker Ast kann bis zur nächsten Ebene gelegt werden. Der Schwierigkeitsgrad hängt davon ab, wie steil der Ast an der nächsten Plattform befestigt wird.
  • Ein dickes Seil ist dafür ebenso geeignet. Wenn dein Mensch kein Seil zur Hand hat, kann er auch ein Handtuch oder ein Bettlaken fest eindrehen. Zur Befestigung eignen sich Kabelbinder.
  • Ein aufgespanntes Handtuch oder Bettlaken bietet dagegen ein ganz anderes Klettererlebnis und bringt Abwechselung in eure Parcours.

Je schwächer die Steigung, desto leichter die Challenge. Die Challenge sollte immer so leicht sein, dass du sie als Weg zur nächsten Plattform nutzt und nicht einfach nur rüberspringst. Je öfter du die Challenges meisterst, desto schwieriger können sie werden.

Jumps

Sprünge sind oft die erste Idee, die einer Katze einfällt, wenn es darum geht, auf eine Plattform rauf oder runter zu kommen. Sie sollten aber vermieden werden beziehungsweise nicht zu schwer sein, wenn du Arthrosen oder alte Verletzungen in den Knien oder deiner Hüfte hast.

Um die Jumps interessanter zu gestalten, könnt ihr Folgendes ausprobieren.

  • Dein Mensch kann kleine Hindernisse zwischen die Plattformen gestellt werden, die übersprungen werden müssen.
  • Auch ein Reifen kann dazwischen gehalten werden. Den Sprung durch einen Reifen solltest du aber vorher auf dem Boden üben: erst nur durchgehen, dann ein kleiner Hüpfer und so weiter. Lass dich dafür von deinem Menschen schön belohnen!
  • Die Sprünge können auch dadurch erschwert werden, dass die Start- oder Zierlplattform etwas verkleinert wird.

Slides

Slides sind vor allem eine Herausforderung für deinen Kopf. Denn dich ein Stück irgendwo herunterrutschen zu lassen erfordert Überwindung. Sie sollten generell nur ausprobiert werden, wenn du und dein Mensch schon ausreichend Erfahrung im Up, Down, Up habt.

  • Ein kleiner Slide in der Wohnung kann der Badewannenrand sein.
  • Einen weiteren Slide kann dein Mensch mit einem Serviertablett bauen. Bei manchen Tabletts eignet sich die Unterseite besser als die Oberseite.
  • Ein toller Slide, den du draußen finden kannst, ist eine Kinderrutsche. Das ist aber schon ganz schön schwierig. Nimm dir erst eine ganz kleine vor. Dein Mensch sollte dich das auch erst probieren lassen, wenn ihr gemeinsame Erfahrungen im Up, Down, Up und auch schon mit kleineren Slides gesammelt habt. Es gibt einen Test, um zu sehen, ob ihr schon soweit seid. Wenn dein Mensch dich an den Startpunkt heben muss, seid ihr noch nicht so weit. Erst wenn du bereit bist, selbst den Startpunkt zu erklimmen, bist du auch bereit für den ersten Slide-Versuch mit der Kinderrutsche.

Walks

Walks dienen dazu, dich auf einer Ebene zur nächsten Plattform zu bringen. Da es weder hoch noch runter geht, können die Walk-Strecken etwas schwieriger sein als die Climbs. Für die Walks eignen sich zum Beispiel folgende Gegenstände.

  • Besenstiel aus Holz (aus Plastik oder Metall sind sie zu glatt, das macht keinen Spaß)
  • Ein Bierkasten oder Wasserflaschenkasten: Der kann entweder mit Flaschen gefüllt werden und so kleine, etws wackelige Auftrittsflächen bieten. Oder er wird umgedreht und bietet kleine, unebene Auftrittsflächen.